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Gehalt als Pflegefachkraft 2026 – alles, was du wissen musst

4.329 € brutto im Monat – so viel verdient eine Pflegefachkraft in Deutschland im Median. Je nach Region, Träger und Erfahrung sind aber auch 3.870 € oder 4.849 € realistisch.

 

In diesem Artikel zeigen wir dir, was dein Gehalt als Pflegefachfrau oder Pflegefachmann wirklich beeinflusst – mit aktuellen TVöD-Tabellen, Netto-Beispielen und konkreten Tipps, wie du mehr verdienen kannst.

Gehalt Pflegefachkraft 2026: 3.870–4.849 € + Netto-Tabellen
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Inhaltsverzeichnis

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das Mediangehalt liegt bei 4.329 € brutto pro Monat (Vollzeit) – je nach Bundesland und Träger zwischen 3.870 € und 4.849 €
    • Im TVöD-P startest du in P7 mit 3.510 € brutto (ab 05/2026) und steigst automatisch mit Erfahrung auf
    • Die Diakonie zahlt beim Einstieg mit 3.874 € (EG 7) rund 360 € mehr als der TVöD-P
    • Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge sind steuerfrei und erhöhen dein Netto spürbar
    • Eine Weiterbildung kann eine Höhergruppierung und damit mehrere Hundert Euro mehr im Monat bedeuten
    • Seit September 2022 gilt Tarifpflicht – Dumpinglöhne bei zugelassenen Einrichtungen sind damit Geschichte

    Was verdient eine Pflegefachkraft im Durchschnitt?

    Eine examinierte Pflegefachkraft verdient in Deutschland durchschnittlich 4.329 € brutto pro Monat (Median, Vollzeit). Das untere Viertel liegt bei 3.870 €, das obere Viertel bei 4.849 €. (Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, 2024)

    Je nach Steuerklasse bleiben davon etwa 2.050 bis 2.500 € netto übrig – mehr dazu im Abschnitt Netto-Gehalt weiter unten.

    Dabei gibt es deutliche regionale Unterschiede: Baden-Württemberg führt mit 4.520 € brutto, am unteren Ende liegen die ostdeutschen Bundesländer. Auch zwischen den Geschlechtern gibt es einen Unterschied: Männliche Pflegefachkräfte verdienen im Median 4.510 €, weibliche 4.277 €.

    Auf Care Rockets ausgeschriebene Stellen zeigen zusätzlich: Bei Spezialisierungen wie außerklinischer Beatmung oder Führungspositionen sind auch 4.300 € und mehr keine Seltenheit. (Quelle: Care Rockets Stellenangebote, Mai 2026)

    Was dein persönliches Gehalt konkret beeinflusst – Region, Träger, Tarifvertrag, Fachrichtung und Berufserfahrung – zeigen wir dir in den folgenden Abschnitten.

    Einflussfaktoren auf dein Gehalt als Pflegefachkraft

    Das Gehalt für Pflegefachfrauen bzw. Pflegefachmänner unterliegen verschiedenen Einflussfaktoren. Zum einen bedingen externe Faktoren wie das Bundesland, die Stadt sowie der Art der Einrichtung, was gehaltlich möglich ist. Überdies zahlen sich auch selbst beeinflussbare Faktoren auf das Gehalt aus, so wie Berufserfahrung, Weiterbildungen und Fachrichtung.

    Um dir eine genauere Einordnung zu ermöglichen, führen wir die Einflussfaktoren im Folgenden detaillierter aus.

    Gehalt nach Bundesland

    Verschiedene Bundesländer können mit bis zu 20 % mehr oder weniger Gehalt einen bedeutsamen Einfluss haben. Laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit führt Baden-Württemberg mit 4.520 € brutto pro Monat, gefolgt vom Saarland (4.510 €) und Bremen (4.460 €). Nordrhein-Westfalen liegt mit 4.368 € leicht über dem Bundesmedian. Am unteren Ende befinden sich die ostdeutschen Bundesländer. (Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, 2024).

    Gehalt nach Stadt

    Neben dem Bundesland kann auch die Stadt einen Einfluss auf dein Gehalt als Pflegefachkraft haben. Falls du über einen Jobwechsel nachdenkst, lohnt sich ein Blick in benachbarte Städte. In Stuttgart und München sind mit 4.684 € bzw. 4.682 € die höchsten Stadtgehälter zu erwarten. Bedenke dabei aber, dass die Lebenshaltungskosten in Städten mit höheren Gehältern in der Regel ebenso höher sind. (Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, 2024).

    Gehalt nach Fachrichtung

    Seit 2020 vereint die generalistische Pflegeausbildung die drei Ausbildungen: Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege und Kinderkrankenpflege. Auch wenn damit die Ausbildung zur Pflegefachfrau / Pflegefachmann einheitlich ist, macht die Fachrichtung, in der du nach der Ausbildung arbeitest, für dein Gehalt einen Unterschied.

    Gehalt in der Zeitarbeit

    Einen großen Einfluss auf dein Gehalt hat auch die Art der Anstellung. Pflegefachkräfte, die bei einer Zeitarbeitsfirma angestellt sind, können – neben weiteren Vorzügen – oft mit einem Gehalt rechnen, was bis zu 30 % höher ist als in Festanstellung. Mehr hierzu erfährst du im Beitrag: Gehalt Zeitarbeit Pflege

     

    Gehalt Pflegefachkraft während der Ausbildung

    Die generalistische Pflegeausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann gibt es seit Januar 2020. Sie ersetzt die früheren Ausbildungen zum Gesundheits- und Krankenpfleger, zum Altenpfleger und zum Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger. Sie wird immer bezahlt – und das Ausbildungsgehalt steigt mit jedem Ausbildungsjahr.

    Ausbildungsjahr Durchschnittliche Vergütung
    1. Ausbildungsjahr 1.341 € brutto/Monat
    2. Ausbildungsjahr 1.402 € brutto/Monat
    3. Ausbildungsjahr 1.503 € brutto/Monat

    Durchschnittswerte über alle Träger. (Quelle: azubi.de, Ausbildungsgehalt Pflegefachmann/-frau)

    Das konkrete Gehalt hängt vom Tarifvertrag deines Ausbildungsbetriebs ab. In öffentlichen Krankenhäusern und kommunalen Einrichtungen gilt der TVAöD Pflege, für Unikliniken zum Teil der TVA-L Pflege. Die meisten Ausbildungsbetriebe sind tarifgebunden – tarifgebundene Auszubildende verdienen in der Regel mehr als nicht-tarifgebundene.

    Falls dein Ausbildungsbetrieb ausnahmsweise keinen Tarifvertrag anbietet, gilt als gesetzliche Untergrenze die Mindestausbildungsvergütung nach § 17 BBiG – nicht der Pflegemindestlohn, der ausschließlich für examinierte Pflegefachkräfte gilt. 

    Pflegefachkraft Gehalt netto: Was bleibt wirklich übrig?

    Was auf dem Gehaltszettel steht, ist eine Sache. Was am Ende auf deinem Konto landet, ist eine andere. Als Pflegefachkraft liegen zwischen Brutto und Netto oft mehrere Hundert Euro – abhängig von deiner Steuerklasse, deinem Bundesland und möglichen Zuschlägen.

    Netto-Beispiel nach Steuerklasse

    Bei einem Bruttogehalt von 3.200 € monatlich kannst du je nach Steuerklasse mit folgendem Netto rechnen:

    Steuerklasse Ungefähres Netto/Monat Hinweis
    Klasse 1 (ledig) ca. 2.050–2.150 € Keine Kinder, keine Sonderregelungen
    Klasse 3 (verheiratet, Hauptverdiener:in) ca. 2.350–2.500 € Günstigste Klasse für Einzelpersonen
    Klasse 4 (verheiratet, beide berufstätig) ca. 2.100–2.200 € Beide Partner beziehen ähnliches Gehalt

    Hinweis: Die Netto-Beträge sind Näherungswerte ohne Berücksichtigung von Kirchensteuer oder Kinderfreibeträgen. Für eine genaue Berechnung empfehlen wir den Brutto-Netto-Rechner des Bundesfinanzministeriums.

    Dazu kommt: Viele Arbeitgeber zahlen zusätzlich zum Monatsgehalt eine Jahressonderzahlung und Urlaubsgeld.

    Ein tarifgebundener Arbeitgeber in der ambulanten Pflege in Düsseldorf zahlt beispielsweise eine Jahressonderzahlung von bis zu 3.554 € sowie 500 € Urlaubsgeld udn 1.500 € für Weiterempfehlungen. Das erhöht das tatsächliche Jahreseinkommen spürbar über das reine Monatsgehalt hinaus. (Quelle: Care Rockets Stellenangebot PflegeTeam Rheinland GmbH, Mai 2026)

    So wirken Zuschläge auf dein Gehalt

    Pflegekräfte profitieren von einem besonderen Steuervorteil: Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge sind bis zu bestimmten Prozentsätzen des Grundlohns steuerfrei. Das bedeutet konkret:

    • Nachtzuschläge (zwischen 20:00 und 6:00 Uhr): bis zu 25 % des Grundlohns steuerfrei
    • Sonntagszuschläge: bis zu 50 % des Grundlohns steuerfrei
    • Feiertagszuschläge: bis zu 125 % des Grundlohns steuerfrei

    Je mehr Schichtdienst du arbeitest, desto besser entwickelt sich dein Netto-Gehalt im Vergleich zu Berufen ohne Schichtzulagen. Dieser Effekt wird in reinen Gehaltsvergleichen oft unterschätzt. Alles zu Zuschlägen in der Pflege (welche es gibt, wie hoch sie sind und was steuerfrei bleibt) erfährst du in unserem Beitrag: Zuschläge in der Pflege.

    Einstiegsgehalt und Entwicklung mit Berufserfahrung

    Mit jeder Berufserfahrung, die du sammelst, steigt auch dein Gehalt – das gilt in der Pflege besonders deutlich. Im öffentlichen Dienst ist die Gehaltsentwicklung sogar tariflich festgelegt: Du steigst automatisch in höhere Erfahrungsstufen auf, ohne jedes Mal neu verhandeln zu müssen. Und wer sich weiterbildet, kann zusätzlich in eine höhere Entgeltgruppe wechseln.

    Wie das konkret aussieht und was öffentliche, kirchliche und private Träger im Vergleich zahlen – zeigen wir dir hier.

    TVöD-P 2026: Entgeltgruppen P7 bis P15

    In öffentlichen Einrichtungen richtet sich dein Gehalt nach dem Tarifvertrag öffentlicher Dienst – Pflege (TVöD-P). Als examinierte Pflegefachkraft wirst du in der Regel in Entgeltgruppe P7 eingruppiert. Mit zunehmender Berufserfahrung steigst du automatisch in höhere Stufen auf – eine Weiterbildung kann zusätzlich eine Höhergruppierung ermöglichen.

    Die aktuellen Gehälter ab 01.05.2026 (+2,8 % gegenüber 2025):

    Entgelt-gruppe Typische Funktion Stufe 2 Stufe 3 Stufe 4 Stufe 5 Stufe 6
    P7 Pflegefachkraft (Einstieg) 3.510 € 3.701 € 3.998 € 4.150 € 4.305 €
    P8 Pflegefachkraft (komplexe Pflege) 3.701 € 3.863 € 4.076 € 4.248 € 4.489 €
    P9 Pflegefachkraft (Spezialpflege) 3.992 € 4.184 € 4.312 € 4.559 € 4.662 €
    P10 Praxisanleitung / leitende Funktion 4.184 € 4.312 € 4.675 € 4.851 € 4.961 €
    P11 Stationsleitung (kleinere Einheit) 4.420 € 4.557 € 4.901 € 5.130 € 5.234 €
    P12 Stationsleitung 4.657 € 4.803 € 5.166 € 5.389 € 5.493 €
    P13 Stationsleitung (größere Einheit) 4.895 € 5.048 € 5.431 € 5.707 € 5.779 €
    P14 Pflegedienstleitung 5.014 € 5.171 € 5.563 € 6.097 € 6.194 €
    P15 Pflegedirektion 5.132 € 5.293 € 5.696 € 6.177 € 6.361 €

    Gültig ab 01.05.2026. Stufe 1 entfällt in den Gruppen P7–P15. (Quelle: TVöD-P Entgelttabelle 2026)

    Kirchliche Träger: AVR, Caritas, Diakonie

    In kirchlichen Einrichtungen orientiert sich das Gehalt an den Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR). Bei der Caritas gilt für Pflegefachkräfte im Krankenhaus die AVR Anlage 31, die dieselbe P-Tabelle wie der TVöD-P verwendet – die Gehälter sind damit direkt vergleichbar. Für Pflegekräfte in sonstigen Einrichtungen (z.B. Altenheime) gilt die Anlage 32. Die aktuellen Werte ab 01.02.2026 sind identisch mit der TVöD-P-Tabelle 2026. Dein genaues Gehalt kannst du mit dem AVR Caritas Gehaltsrechner 2026 berechnen. (Quelle: AVR Caritas Anlage 31, oeffentlichen-dienst.de)

    Die Diakonie hat ein eigenes Entgeltsystem mit EG-Gruppen. Examinierte Pflegefachkräfte starten in Entgeltgruppe EG 7 – und das lohnt sich: Der Einstieg liegt mit 3.874 € (Stufe 1, ab 09/2026) rund 360 € über dem TVöD-P-Einstieg. Ab 01.09.2026 gelten folgende Werte (+3,0 %):

    Entgeltgruppe Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Stufe 4 Stufe 5
    EG 7 (Pflegefachkraft) 3.874 € 4.060 € 4.251 € 4.446 € 4.546 €
    EG 8 (komplexe Pflege) 4.242 € 4.458 € 4.676 € 4.895 € 5.004 €
    EG 9 (Spezialpflege) 4.632 € 4.871 € 5.110 € 5.349 € 5.468 €

    Gültig 01.09.2026–31.10.2027. Ohne Verbände Bayern, Hessen und Nassau – dort gelten eigene Tabellen. (Quelle: AVR Diakonie 2026, oeffentlichen-dienst.de)

    Private Träger

    Seit September 2022 sind alle zugelassenen Pflegeeinrichtungen verpflichtet, ihre Mitarbeitenden mindestens nach einem anerkannten Tarifvertrag oder einer vergleichbaren kirchlichen Regelung zu vergüten (§ 72 SGB XI). Rein individuelle Gehaltsverhandlungen ohne tarifliche Grundlage sind damit de facto nicht mehr möglich.

    In der Praxis zahlen viele private Träger nach dem TVöD-P oder haben eigene Haustarifverträge abgeschlossen, die sich daran orientieren. Manche großen Privatkliniken zahlen vergleichbar oder sogar besser. Ein direkter Gehaltsvergleich lohnt sich: Auf Care Rockets siehst du, was Arbeitgeber in deiner Region konkret zahlen.

    Mehr Gehalt durch eine Weiterbildung verdienen

    Eine Weiterbildung ist einer der direktesten Hebel, um dein Gehalt als Pflegefachkraft zu steigern. Im TVöD-P und vergleichbaren Tarifsystemen führt sie oft zu einer Höhergruppierung – also einem Sprung in eine höhere Entgeltgruppe mit entsprechend mehr Gehalt. Wer etwa eine Weiterbildung zur Praxisanleitung, in der Intensivpflege oder im Wundmanagement abschließt, kann dadurch von P7 auf P9 oder höher wechseln. Das bedeutet in der Praxis mehrere Hundert Euro mehr im Monat.

    Die meisten Arbeitgeber in der Pflege unterstützen Weiterbildungen aktiv, weil sie damit gleichzeitig Mitarbeiter:innen langfristig binden. Manche übernehmen die Kosten vollständig, andere vereinbaren eine Bleibepflicht für einen bestimmten Zeitraum nach Abschluss.

    Ein offenes Gespräch mit deinem Arbeitgeber lohnt sich: Welche Weiterbildungen werden unterstützt? Ist eine Höhergruppierung danach vertraglich zugesichert? Je konkreter du diese Punkte im Vorfeld klärst, desto mehr kannst du finanziell planen.

    Fazit: Gehalt als Pflegefachkraft – Mehr Spielraum als viele denken

    Das Gehalt als Pflegefachkraft ist kein fixer Wert, sondern das Ergebnis vieler Faktoren: Tarifvertrag, Region, Träger, Fachrichtung, Berufserfahrung und Weiterbildung. Der Median liegt bei 4.329 € brutto – wer die richtigen Hebel kennt und aktiv nutzt, kann deutlich mehr herausholen.

    Wenn du das Gefühl hast, dass dein aktueller Arbeitgeber dein Potenzial nicht ausschöpft: Ein Blick auf den Stellenmarkt lohnt sich. Auf Care Rockets siehst du direkt, was Arbeitgeber in deiner Region konkret zahlen – und bewirbst du dich nicht, sie bewerben sich bei dir.

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    FAQ: Häufige Fragen und Antworten zum Pflegefachkraft-Gehalt

    Eine examinierte Pflegefachkraft verdient in Deutschland 2026 im Median 4.329 € brutto pro Monat (Vollzeit) – je nach Region, Trägertyp und Berufserfahrung zwischen 3.870 € und 4.849 €. Im öffentlichen Dienst nach TVöD-P liegt das Einstiegsgehalt (Entgeltgruppe P7, Stufe 2) bei 3.510 € brutto (ab 05/2026). Mit Erfahrung und höherer Eingruppierung sind bis zu 4.849 € und mehr möglich. (Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, 2024).

    Bei einem Bruttogehalt von 3.200 € monatlich bleiben in Steuerklasse 1 in der Regel ca. 2.050 bis 2.150 € netto übrig. In Steuerklasse 3 sind es etwa 2.350 bis 2.500 €. Hinzu kommen mögliche steuerfreie Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsdienste – diese erhöhen das Netto-Einkommen spürbar, ohne die Steuerlast zu erhöhen.

    Die wichtigsten Faktoren sind: Tarifbindung (TVöD-P, AVR oder Haustarif), Entgeltgruppe und Erfahrungsstufe, Bundesland und Region sowie Fachrichtung. Zusätzliche Qualifikationen wie Intensivpflege, Palliativpflege oder Praxisanleitung führen in der Regel zu einer höheren Eingruppierung. Bundesländer wie Baden-Württemberg und das Saarland zahlen laut Entgeltatlas mit 4.520 € bzw. 4.510 € am meisten. (Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, 2024).

    Am besten bezahlt wird in Baden-Württemberg mit 4.520 € brutto monatlich, gefolgt vom Saarland (4.510 €) und Bremen (4.460 €). Nordrhein-Westfalen liegt mit 4.368 € leicht über dem Bundesmedian. Am unteren Ende befinden sich die ostdeutschen Bundesländer. Der Unterschied zwischen Spitze und Schlusslicht beträgt bis zu 20 % – ein echter Hebel, wenn du über einen Jobwechsel nachdenkst. (Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, 2024).

    Der TVöD-P (Tarifvertrag öffentlicher Dienst – Pflege) ist die Gehaltsgrundlage für Pflegefachkräfte in kommunalen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Er unterteilt sich in Entgeltgruppen P7 bis P15 sowie Erfahrungsstufen. Als Pflegefachkraft startest du in der Regel in Entgeltgruppe P7, Stufe 2 (ab 3.510 € brutto). Mit zunehmender Berufserfahrung steigst du automatisch in höhere Stufen auf. Eine Weiterbildung kann zusätzlich eine Höhergruppierung ermöglichen.

    Autor:in
    Expertenlogo-denise-ni

    Denise Ni

    SEO-Managerin, Care Rockets GmbH

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    Denise Ni ist SEO-Managerin bei Care Rockets und bringt neben ihrer Expertise in der Content-Erstellung auch praktische Pflegeerfahrung aus fünf Jahren im Seniorenheim mit.

     

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